Bundesrat stoppt Gentechnik im Saatgut!

Die gentechnikfreie Bewegung kann heute feiern: Durch den massiven Protest der letzten zwei Wochen konnten wir erreichen, dass eine große Mehrheit der Bundesländer im Bundesrat gegen die Aufweichung der Saatgutreinheit gestimmt hat. Dabei war die Lage vor zwei Wochen erschreckend. Im Agrarausschuss des Bundesrats hatten zehn der sechzehn Bundesländer für Gentechnik im Saatgut gestimmt bei nur zwei Gegenstimmen und vier Enthaltungen.  mehr dazu unter http://blog.campact.de/2011/03/erfolg-bundesrat-stoppt-gentechnik-im-saatgut/

 

Presseaktion: Keine Gentechnik in der Region

Auf infranken.de ist der Beitrag hier zu finden:
http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/der-gentechnik-kein-schlupfloch-lassen-56444.html

oder zum Download als pdf-Datei
tvo Oberfranken hat einen kurzen Beitrag in der Nachrichtensendung aktuell vom 31.5.2010 gebracht

Bayern soll gentechnikfreie Region werden Umweltinstitut München bietet Vermittlung an.

 

 

 

Das Bündnis gentechnikfreie Region Bamberg setzt sich ein:

  • Kein Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der Region Bamberg und auch nicht anderswo!
  • Keine Gentechnik in Lebensmitteln und bei deren Erzeugung!
  • Verzicht auf gentechnisch veränderte Futtermittel!
  • Förderung von Futtermitteln aus heimischem Anbau!
 

Die Auswirkungen von Lebensmitteln, die mit Hilfe von Gentechnik erzeugt wurden, auf die menschliche Gesundheit sind nicht geklärt.


Die Industrialisierung der Landwirtschaft wird voran getrieben, das bedeutet u.a. Anbau weniger Pflanzenarten auf immer größeren Flächen,
Zerstörung kleinbäuerlicher Strukturen und Verlust von Arbeitsplätzen, Abhängigkeit von großen multinationalen Konzernen und vom Finanzsystem, ökologische Verarmung ganzer Landstriche.


Gentechnik schadet den Menschen und der Umwelt durch den langfristig erhöhten Einsatz giftiger Spritz- und Düngemittel.


Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen bedroht die Artenvielfalt.


Gentechnik verhindert nicht - wie oft behauptet wird - den Hunger in der Welt, denn mit Hilfe von Gentechnik werden vorrangig Futtermittel
wie Soja oder Mais für Nutztiere in den Industrieländernproduziert. Auch Ertragssteigerungen werden durch Gentechnik nicht erzielt.

 
  • ...informiert die Verbraucherinnen und Verbraucher über Einsatz und Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft.
  • ...gibt der Verbrauchermehrheit, die Gentechnik in Lebensmitteln ablehnt, politisch eine Stimme.
  • ...fördert die regionale, gentechnikfreie Landwirtschaft.
  • ...berät Landwirte, Lebensmittel-Handwerk, Gastronomie und Einzelhandel über die Möglichkeiten, gentechnikfrei zu arbeiten.
 

Das Geschäft mit der Gentechnik in der Landwirtschaft macht eine Handvoll multinationaler Unternehmen wie Monsanto, BASF, Bayer und
Syngenta. Sie verändern Nutzpflanzen u.a. so, dass sie widerstandsfähig gegen bestimmte Spritzmittel sind. Gleichzeitig produzieren sie
selbst diese Spritzmittel und sichern sich so den Absatz. Der besondere Anreiz der Gentechnik liegt zudem im Patentrecht, durch das die Konzerne dauerhaft den Saatgutmarkt kontrollieren können.

 

Gentechnik unterscheidet sich von herkömmlicher Züchtung dadurch, dass einzelne Gene isoliert werden, artübergreifend miteinander
kombiniert und in andere Organismen eingebaut werden. Die Integration der neuen Eigenschaften in die pflanzlichen Erbanlagen folgt dem Prinzip Zufall. Die komplexen Wechselwirkungen der Gene sind dabei vielfach noch unbekannt.

unser Flyer zum Download

 
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